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Tipps zur Theorieprüfung

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Tipps zur Theorieprüfung

Der Führerschein ist für junge Menschen ein wichtiger Schritt in die Unabhängigkeit – wäre da nicht die Prüfung. Vor allem bei der Theorieprüfung kommen viele ins Schwitzen. Doch es gibt einige Tipps, die Dir helfen sollten, die Prüfung gut zu bestehen.

Kurz zusammengefasst:

  • Ein guter Plan ist die halbe Miete
  • Ruhe zum Lernen schaffen
  • Nicht zielführend: Auswendiglernen
  • Wiederholung macht den Meister
  • Auf den Körper achten
Tipps zur Theorieprüfung Fahrschule Gut SO

Nicht ins „Schwitzen“ kommen

So bestehst du die Theorieprüfung

Bevor es mit dem Lernen richtig losgeht, solltest Du dir einen Plan machen. Denn nur wer sich realistische Zwischenziele steckt, bleibt auch motiviert. Plane genug Gesamtzeit ein und sei ehrlich zu Dir selbst: Wie viel Lernzeit brauchst du? Aber mach dich nicht verrückt, sechs bis acht Wochen vor der Prüfung mit dem Lernen anzufangen, sollte völlig ausreichend sein.

Das hört sich jetzt vielleicht etwas seltsam an – aber viel ist nicht immer gut. Wenn die Lernzeit beginnt, ist es nicht ratsam, jeden Tag mehrere Stunden damit zu verbringen. Die Konzentrationsfähigkeit nimmt schnell ab, und das Gelernte bleibt nach einer gewissen Zeit nicht mehr im Kopf.

Wir empfehlen, jeden Tag zwei Übungsbögen mit je 30 Fragen zu lernen. Wenn du aber weißt, dass Du das zeitlich nicht einplanen kannst, gehe nochmal einen Schritt zurück, und plane von Anfang an eine längere Spanne für das Lernen ein.

Ablenkungen sind Gift beim Lernen. Wer einmal abgelenkt wurde, braucht mindestens 15 Minuten, bis die Konzentration wieder voll auf dem Lerngegenstand liegt. Deshalb ist es enorm wichtig, eine gute Lernatmosphäre zu schaffen. Das bedeutet vor allem: Smartphone, Laptop, Radio ausschalten. Offline zu lernen lenkt weniger ab und ist effektiver.

Natürlich ist auch ein ruhiger Platz in der Wohnung, ohne Ablenkung durch Familie oder WG-Mitbewohner:innen nötig, um ungestört lernen zu können.

Wenn der Lernstoff erstmal verstanden wurde, dann vergisst man ihn nicht mehr. Stures Ausweniglernen wird am Ende nicht zum Erfolg führen. Deshalb ist es wichtig, dass du die Theoriestunden regelmäßig besuchst und aktiv Fragen stellst, wenn etwas unklar ist.

Wenn bei den Probeklausuren Fragen falsch beantwortet wurden, solltest du dich genau mit den Fehlern auseinandersetzen, um die Thematik zu verinnerlichen. Es kann auch helfen, mit anderen Prüflingen zusammen in einer Lerngruppe zu lernen, denn jede:r kennt sich in einem anderen Thema gut aus, und mehr Spaß macht es ebenfalls.

Mittlerweile wird relativ viel verlangt in der Führerscheinprüfung. Da kann es auch sein, dass man wissen muss, wie eine Bremsflüssigkeit gewechselt wird, was ABS bedeutet, was man tun kann, wenn das Auto nicht anspringt, oder was die Kontrolllampen im Auto bedeuten. Damit auch alles Wichtige abgedeckt ist, solltest du das richtige Lernmaterial beschaffen.

Dazu gehören immer noch die klassischen Übungsbögen aus Papier, aber auch Lern-Apps können hilfreich sein.

Am besten festigt sich der Lernstoff, wenn er wiederholt wird. Deshalb ist es ratsam, das Thema der jeweiligen Theoriestunde relativ zeitnah nochmal zu wiederholen. Je weniger Zeit zwischen Stunde und Wiederholung liegt, desto besser. Die Prüfungsfragen sollten natürlich vor der Theorieprüfung ebenfalls öfter wiederholt werden.

Wenn du jede Frage mindestens zweimal richtig beantworten konntest, bis du gut vorbereitet.

Bevor man den Führerschein in der Tasche hat, ist man meist noch auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Nervige Wartezeiten kann man aber nutzen, um den Stoff der Theorieprüfung zu wiederholen. Das sollte aber erst dann geschehen, wenn die aktive Lernphase bereits abgeschlossen ist. Die vielen Ablenkungen würden sonst eher kontraproduktiv wirken.

Für Wiederholungen eignen sich Wartezeiten aber gut.

Wer fleißig ist, hat auch Auszeiten verdient. Entspannungspausen sind sogar wichtig, denn nur so kannst du wieder Energie für die nächste Lernphase schöpfen. Je nach individuellem Bedürfnis kann das eine Kaffeepause sein, oder ein Spaziergang an der frischen Luft. Machen Sie das, was Ihnen guttut.

Wichtig ist nur, dass dein Gehirn in den Pausen nicht durch andere herausfordernde Aufgaben angestrengt wird, es soll sich schließlich entspannen können.

Dieser Punkt spielt vor allem in den Tagen vor der Prüfung eine wichtige Rolle. Denn nur wenn der Körper ausreichend Schlaf, Wasser und eine ausgewogene Ernährung erhält, kann er auch sein Bestes leisten. Stelle also sicher, dass deine Mahlzeiten in der Woche vor der Theorieprüfung nicht nur aus Fast Food bestehen, und gehe zeitig schlafen.

Ist es dann so weit, und der Prüfungstag ist gekommen, gibt es noch einen letzten Tipp von uns: Lese die Fragen gründlich, am besten zweimal. Denn nichts ist ärgerlicher als eine falsche Antwort, weil man die Frage zu hudelig gelesen hat.

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